Friedhof der Kuscheltiere (2019)

Die Kuscheltiere sind zurück, doch das ist im Fall von Steven Kings Klassiker-Roman „Friedhof der Kuscheltiere“, den der Autor im Jahr 1983 veröffentlichte und der im Jahre 1989 auch im Kino erschien, nicht unbedingt ein Vergnügen.

Denn am 4. April 2019 erscheint hierzulande die Neuverfilmung des Klassikers in den deutschen Kinos und soll die jungen Zuschauer einmal mehr das Fürchten lehren.

Die Handlung des Films, der unter der Regie von Kevin Kölsch und Dennis Widmyer entstand, orientiert sich dabei an dem Original aus dem Jahre 1989, das von der Regisseurin Mary Lambert verantwortet wurde.

So zieht der Hauptprotagonist Louis Creed auch in der Neuverfilmung von Friedhof der Kuscheltiere mit seiner Frau und den beiden Kindern aus einer Großstadt in das beschauliche Ludlow. Mit dabei haben die Creeds zudem auch ihren Kater „Church“, der jedoch schon bald einem der Laster zum Opfer fällt, welche auf der Straße vor dem Haus der Familie immer wieder ihr Unwesen treiben.

Als Louis Creed den alten Witwer Jud Crandall um Rat fragt, wie er seiner Tochter den Verlust ihres geliebten Haustiers beibringen soll, gibt dieser dem Familienvater einen verheerenden Rat. Denn dieser empfiehlt ihm seinen Kater auf einer indianischen Ruhestätte, direkt hinter einem kleinen Tierfriedhof, zu begraben.

Und der Vater folgt dem Rat seines Nachbarn, ohne sich jedoch über die Folgen seines Tuns vollends im Klaren zu sein. Denn kurz darauf steht Chruch wieder vor der Tür der Creeds und Louis traut seinen Augen kaum.

Doch der Kater ist nicht mehr wie zuvor, sondern erweist sich in der Folge als äußerst aggressiv und bösartig, was dem Familienvater eigentlich eine Lehre sein sollte, er allerdings nicht wahrhaben will, als seine Familie von einem noch größeren Unglück heimgesucht wird, das das Leben der Creeds für immer verändern wird.

Bereits nach der Veröffentlichung von Steven Kings Roman im Jahre 1983 waren die Leser geschockt von den Ereignissen rund um die Familie Creed. Und dies war auch der Fall, als der gleichnamige Film im Jahre 1989 veröffentlicht wurde und ein Jahr darauf hierzulande auf dem Index landete.

Denn „Friedhof der Kuscheltiere“ ist keinesfalls ein Film für Personen, die schwache Nerven haben, da sich besonders gegen Ende des Films die tragischen Ereignisse beinahe überschlagen.

Und man darf getrost davon ausgehen, dass auch die Neuverfilmung, die im April in den deutschen Kinos erscheinen wird, nicht stark von der Handlung des Originals abweichen wird.

Das lassen zumindest die Trailer erahnen, welche zu der Neuverfilmung von „Friedhof der Kuscheltiere“ bislang veröffentlicht wurden. Diese erinnern nämlich bereits äußerst stark an das Original aus dem Jahre 1989, sodass besonders junge Zuschauer, welche den Film bislang noch nicht kennen, auf ihre Kosten kommen dürften. Doch auch für Kenner des Originals wird es mit Sicherheit interessant sein zu sehen, ob es der Neuinterpretation gelingt, an das Original heranzukommen.

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