Gladiator (2000)

Als der Film „Gladiator“ von Ridley Scott im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, begründete dieser die Ära und das Genre der Monumentalfilme und lockte alleine hierzulande etwa 3,4 Millionen Menschen in die Kinosäle.

„Gladiator“ war dabei der erste Film seit den 60er Jahren, der auf einer antiken Thematik basierte. Er greift auf etliche Elemente aus den Zeiten des Römischen Reiches zurück. Zudem nutzten die Macher während der Produktion des Films die zur damaligen Zeit immer beliebter werdenden visuellen Effekte, um das antike Rom am Computer wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Für die Geschichte des Films griffen die Macher auf eine Reihe von historischen Personen und Ereignissen des Römischen Reiches zurück, die allerdings für „Gladiator“ entsprechend abgewandelt wurden.

So steht der römische Feldherr Maximus, der von Russell Crowe verkörpert wird, im Mittelpunkt der Handlung. Er verweigert Commodus, dem Sohn seines verstorbenen Kaisers Mark Aurel, die Treue.

Daraufhin befiehlt dieser die Hinrichtung von Maximus und dessen Familie, doch Maximus kann dem fiesen Attentat entkommen, seine Familie allerdings nicht mehr retten. Schließlich wird er als Sklave gefangen genommen.

Daraufhin kämpft Maximus als Gladiator unter dem Namen „Der Spanier“ in den Arenen des römischen Reiches und verfolgt dabei das Ziel, sich an Commodus für den Mord an seiner Familie zu rächen.

Nach seiner Veröffentlichung erfreute sich der Film an den weltweiten Kinokassen einer überaus großen Beliebtheit und spielte weltweit etwa 457 Millionen US-Dollar ein.

Zudem wurde der Monumentalfilm im Jahre 2001 zum großen Gewinner der Oscarverleihung, bei der „Gladiator“ für insgesamt zwölf der begehrten Academy Awards nominiert war und am Ende in fünf Kategorien den Oscar erhielt. Darunter auch den Oscar als bester Film und für den besten Hauptdarsteller, mit dem Russel Crowe ausgezeichnet wurde.

Dagegen musste sich Ridley Scott in der Kategorie „Beste Regie“ der namhaften Konkurrenz geschlagen geben und ging an diesem Abend persönlich leer aus.

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ezy