Der Exorzist (1973)

Der US-amerikanische Horrorfilm „Der Exorzist“, der im Jahre 1973 von dem Regisseur William Friedkin veröffentlicht wurde, gehört zu den bedeutendsten Filmen des Horror-Genres überhaupt.

Der Exorzist beruht dabei auf dem gleichnamigen Roman von William Peter Blatty, der sich zudem auch für das Drehbuch zu dem Film verantwortlich zeichnete und an der Produktion beteiligt war.

Der Film wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag im Jahre 1973 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht und führte unter anderem dazu, dass es in den Kinosälen zu Ohnmachtsanfällen kam und etliche Besucher die Vorführung vor Ende des Films frühzeitig verließen. Denn „Der Exorzist“ ist keinesfalls ein Film für Menschen mit einem schwachen Gemüt.

Die Handlung des Films dreht sich um die zwölfjährige Regan, die in dem Film von Linda Blair gespielt wurde. Diese verhält sich bereits seit einiger Zeit äußerst merkwürdig, woraufhin ihre Mutter verzweifelt den Pater Damien Karras um Hilfe bittet.

Dieser erkennt zwar den Ernst der Situation, doch weigert sich zunächst vehement dagegen, einen Exorzismus an dem jungen Mädchen durchzuführen. Als Regans Mutter ihn dann allerdings dazu bewegt, sich ihre Tochter einmal anzusehen, erkennt der Pater, dass Regan tatsächlich von einem Dämon besessen zu sein scheint. So bittet er schließlich den Bischof Michael um die Erlaubnis, den Exorzismus an dem Mädchen zu vollziehen, was der Bischof ihm auch erlaubt. Jedoch unter der Voraussetzung, dass der erfahrene Pater Lankester Merrin an diesem Ritual beteiligt ist.

So begeben sich die beiden Jesuitenpater an das Bett der jungen Regan und beginnen damit, diese von dem Einfluss des Teufels zu befreien, welcher die Kontrolle über das junge Mädchen zu haben scheint. Doch dies ist alles andere als ein leichtes Unterfangen, wie die beiden Gläubigen bereits nach kurzer Zeit feststellen müssen.

So muss Pater Damien Karras, der zuvor an seinem Glauben zweifelte, am Ende eine weitreichende Entscheidung treffen, um die junge Regan von ihren Qualen zu erlösen.

„Der Exorzist“ wurde in den Kinos ausgesprochen gut von den Besuchern angenommen und entwickelte sich sogar zu einem der erfolgreichsten und bedeutendsten Filme in den frühen 70er Jahren.

Allerdings sorgte der Film aufgrund seiner Thematik auch für etliche Diskussionen, unter anderem auch darüber, was man den Zuschauern in einem Film im Kino präsentieren darf. Und dennoch wurde der Film im Rahmen der Oscarverleihung 1974 mit den Academy Awards in den Kategorien „Bestes Drehbuch“ und „Bester Ton“ ausgezeichnet und war zudem in acht weiteren Kategorien für einen Oscar nominiert, darunter unter anderem auch in der Kategorie „Bester Film“.

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